Turnierhundesport im SGSV Sondershausen
Was ist Turnierhundesport (THS) ?
Turnierhundesport ist - ähnlich wie Agility - eine Sportart, bei der Hundeführer und Hund gemeinsam Aufgaben zu bewältigen haben, die nach einem Punktesystem bewertet werden (frühere Bezeichnung für Turniersport). In Agility und Breitensport blühen die Tiere auf.
Hierbei wird nicht nur die Mensch-Hund-Beziehung gefestigt, sondern auch die Aktivität von Hund und Besitzer gefördert.
Folgende Wettkampfteile im Vierkampf gehören dazu: Gehorsamsübung, Hürdenlauf, Slalom und Hindernislauf.
Gehorsamsübung
Die Gehorsamsprüfung beim Vierkampf I gleicht in etwa der Begleithundeprüfung, also Leinenführigkeit, Freifolge, "Sitz" und "Platz" jeweils aus der Bewegung. Beim Vierkampf II müssen alle Übungen "in Freifolge" (ohne Leine) gezeigt. Der Hund muss zusätzlich aus der Bewegung in das "Steh" gebracht werden.
Hürdenlauf
Beim Hürdenlauf springt der Hund auf einer Laufstrecke von 50 Metern über drei 40 cm hohe und 1 m breite Hürden, dabei muss der Hundeführer immer parallel neben her laufen (Vierkampf I). Beim Vierkampf II muss der Hundeführer selbst auch die Hürden überspringen. Die Laufstrecke beträgt hier insgesamt 80 Meter (mit Wendepunkt nach 40 Metern). Die Bewertung erfolgt nach Laufzeit und Fehlerpunkten. Wird die Übung "in Freifolge" gezeigt, gibt es beim Vierkampf I 10 zusätzliche Punkte.
Slalom
Der Slalom erstreckt sich über eine Strecke von 75 Metern. Hundeführer und Hund müssen dabei insgesamt 7 Stangentore durchlaufen (Start- und Zieltor und 5 weitere Tore, die im "Zick-Zack-Kurs" aufgestellt sind. Dabei kann der Hund mit oder ohne Leine geführt werden. Aber auch hier gibt es 10 zusätzliche Punkte, wenn der Hund unangeleint geführt wird. Beim Auslassen der Tore gibt es Strafpunkte.
Hindernislauf
Der Hindernislauf ähnelt in einzelnen Teilen etwas dem Agility, jedoch durchläuft hier der Hund eine immer gleiche Hindernisbahn, der Hundeführer läuft immer rechts. (Laufstrecke 75 m mit 8 verschiedenen Hindernissen) 2 Durchgänge Einzelne Hindernisse: Hürde 50 cm / Treppe 1 m hoch und 1 m breit oder Schrägwand 1,40 m hoch / Tunnel 3,50 m / Laufdiele 4,50 m / Tonne 0,8 m Durchmesser / Reifen / Hoch-Weitsprung (1 m weit, 1 m breit, 35 cm Höhe) / Hürde 45 cm
Geländelauf
Unabhängig davon gibt es noch einen Geländelauf über 2000 oder 5000 m. Der Hund muss dabei angeleint sein. Dabei wird es als nicht fehlerhaft gewertet, wenn der Hund den Mensch zieht. Man unterscheidet hierbei noch in Gl+ und GL. Beim Geländelauf+ wird der Hund an einem Geschirr geführt und ist durch eine vorgeschriebene Leine mit Panikhaken mit dem Läufer, der einen Laufgurt tragen muss, verbunden. Der normale Geländelauf ist dadurch gekennzeichnet, dass Hund und Hundeführer mit einer normalen Leine verbunden sind.
Nach der Umschreibung der Turnierordnung im Jahr 2007 wurde der GLplus abgeschafft und in den GL mitintegriert.
Combinations-Speed-Cup (CSC)
Qualifikations-Speed-Cup (QSC)
Shorty
Die Disziplinen Vierkampf, Geländelauf und CSC sind sogen. anerkannte Prüfungen und deren Wettkampfergebnisse werden in die Leistungsurkunde eingetragen.
Die Disziplinen Hindernislauf, QSC und Shorty sind dagegen sogen. nicht anerkannte Prüfungen, an ihnen darf auch ohne Begleithundeprüfung teilgenommen werden. Sie sind daher für Anfänger bzw. Einsteiger sehr gut geeignet.
(c) Quelle: Wikipedia
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