Unterordnung im Hundesportverein Sondershausen

bringen eines Gegenstandes (hier Bringholz)

Die Unterordnung oder der Gehorsam sind die Grundlage der gesamten Ausbildung eines Hundes. Sie ist die Erweiterung der Ausbildung zum Begleithund und wird von der VPG- Stufe I bis zur VPG- Stufe III immer anspruchsvoller.
Für das Zusammenspiel von Mensch und Hund ist der Gehorsam die unbedingte Grundlage.

Die Unterordnung umfasst
Leinenführigkeit
Freifolge
Sitzübung
Platzübung

Die Unterordung oder der Gehorsam sind die Grundlage der gesamten Ausbildung eines Hundes. Sie ist die Erweiterung der Ausbildung zum Begleithund und wird von der VPG-Stufe I bis zur VPG-Stufe III immer anspruchsvoller. Zu einer VPG gehört der Nachweis der Führigkeit des Hundes, also seiner Bereitschaft, die Kommandos seines Menschen zu befolgen. Im Training wird vom Hundeführer hoher körperlicher Einsatz verlangt, denn was in der Perfektion so ruhig und leicht erscheint, erfordert im Übungsstadium außerordentliche Konzentration und Fitness.
Es ist für jedermann ein Genuss, wenn er einen gut ausgebildeten Hund beim Zeigen der Übungen wie Freifolge, Abrufen, sich auf einmaliges Hörzeichen Hinlegen, Bringen eines Gegenstandes, Überwinden von Hürden und Schrägwand beobachten kann.

Die Unterordnung ist die Basis des Zusammenlebens zwischen Mensch und Hund und unbedingte Voraussetzung für jede Art von Hundesport.

In der Unterordnung wird die Führigkeit des Hundes ausgebildet und gezeigt, also seine Bereitschaft, sich den Befehlen seines Menschen unterzuordnen und sie gehorsam auszuführen. Der Gehorsam bildet die Grundlage für das harmonische Zusammenwirken von Hundesportler und Hund. Ein kompetent ausgebildeter Hund wird sich immer freudig unterordnen, ist er doch ein soziales Wesen, das im Rudel in einer stark hierarchisch gegliederten Ordnung lebt.

Hat sich der Hundeführer als stärkstes Rudelmitglied erwiesen und berücksichtigt er das arttypische Verhalten des Hundes, so hat er einen Hund, der schnell und sauber alle geforderten Übungen ausführt.
Im Training wird von Hund und Hundeführer hoher körperlicher Einsatz verlangt; denn was in der Perfektion so ruhig und leicht erscheint, erfordert im Übungsstadium außerordentliche Konzentration und Fitness. Die Übungsstunde variantenreich und voller Bewegung zu gestalten, ist ein Muss, damit der Hund die Freude an der Arbeit nicht verliert.

Nur wenn alle Sinne des Hundes gefordert sind und seine Interessen berücksichtigt werden, winkt am Ende der wohlverdiente Erfolg – die korrekte und spielerisch einfach aussehende Ausführung einer Aufgabe durch unseren Sportfreund.
Diese Perfektion erreicht man vor allem durch die „Ausbeutung“ des Spiel- und Beutetriebs des Hundes – Perfektion durch Motivation und Anreiz. Die Ausbildung über Druck und Gewalt hingegen erzeugt in aller Regel statt Spaß nur Kampf, und Kampf bringt selten Perfektion, sondern Krampf.

Das gemeinsame, abwechslungsreiche Training macht Freude, festigt und fördert gleichzeitig das gegenseitige Verständnis zwischen Mensch und Hund. Getreu dem Goethewort "Dem Hunde wenn er wohlerzogen ...", ist es ein Genuss, einem gut ausgebildeten Hund und seinem Führer bei der Präsentation so anspruchsvoller Übungen wie Freifolge, Abrufen, Ablegen (auf einmaliges Kommando!), Bringen eines Gegenstandes, Überwinden von Hindernissen und vieler weiterer komplexer Übungseinheiten, beobachten zu können.

(c) Quelle: Königsdorf


Bei Interesse wendet Euch bitte an unsere Ausbilderin